Über "Dial 1702" (2007)
« Diese Burschen bringen den Inbegriff dessen, was
viele in der Musik hören wollen: Innovation,
Kreativität, Abenteuerlust, Professionalität, Talent. »
(Dave Pyles - www.acousticmusic.com / USA, 2008)
« Was wird von einer guten Folkgruppe verlangt? Dass sie über ein vielfältiges Repertoire verfügt, zu dem man allerlei Sachen tanzen kann, und dabei originell, überraschend und erfinderisch ist: Bourrée, Schottish, Polka, Laridé, Walzer. Und Hotel Palindrone ist wohl all das: Wahnwitz, Erfindungsgabe, …
guter Geschmack sowie Musikalität durch und durch. Eine schöne und gesunde Verrücktheit, um jeden Preis zu entdecken. »
Auszeichnung durch „BRAVO!!!“ (Estelle Ramuz – Trad Magazine / F)
« Wie uninteressant Grenzen aller Art sind, wie viel Freude es machen kann, sich nicht zu beschränken, das beweist mit jedem Album verlässlich die österreichische Weltmusikformation Hotel Palindrome. Ihre neue CD „Dial 1702“ (Extraplatte) verbindet wieder mit tanzbarer Leichtigkeit alpine, skandinavische, balkanische Musiktraditionen und überhaupt alles, was ihnen so einfällt. Das Hinreißende daran: Man fühlt keine Schweißnähte. Alles ist einfach: Musik. » (Guido Tartarotti - Kurier / A)
« Österreich ist gewaltig im kommen – und daran sind nicht zuletzt die eifrigen und weltgewandten Jungs von Hotel Palindrone aus Wien schuld. Sowohl bei der Auswahl der musikalischen Themen wie auch bei den Arrangements und in der Handhabung ihres Instrumentariums virtuos verzaubern sie jedes Publikum.
Hotel Palindrone nimmt uns auch dieses Mal wieder mit auf eine Reise durch Zeit und Raum. Der Titel des neuen Albums „Dial 1702“ bezieht sich auf die Titelmelodie, einen „Altnalandla, der, im Jahr 1702 aufgezeichnet (…) vielleicht die älteste schriftliche Quelle dörflicher Tanzmusik in Europa“ ist. Und vor allem der Text („geradezu ein dadaistisches Unsinnslied kombiniert mit einem Jodler“) hat es der Gruppe angetan:
„Unser Nachbar hot a Tochta, oba schena bin i: Buglnosat, plodamosat, kropfat a a weni“ (Tip: laut lesen, dann erschließt sich in der Regel der Inhalt).
Räumlich erschließen sich auf der CD die europäischen Landschaften von der Bretagne bis zu den Alpen und all das mit dem unvergleichlichen Wiener Groove. »
(Willi Rodrian - Folkmagazin / D)
« Eine Mischung aus fetzigem Tanzfolk a la Blowzabella und alpenländischer Tradition, zu hören sind auch Maultrommel (kombiniert mit einem Saxofonsolo), Hirtenflöten und einige unwiderstehliche Jodler. Die Gewinner des Österreichischen World Music Publikumspreises zeigen sich von ihrer besten Seite: Es groovt, man improvisiert und ist in hervorragender Spiellaune.
(Folker! 03-2008 / D) »
« Die österreichisch-irischen "Thernberger Hochzeitsstücke" stehen exemplarisch für das ganze Album, auf dem traditionelle Sounds aus verschiedensten europäischen Ländern miteinander vermählt werden ... und hörbar miteinander glücklich sind (besonders harmonisch: der Abschlusswalzer "Passhöhe"). Teilweise sind die Stücke wie einst bei Chateau Neuf Spelemannslag mit jazzigen Arrangements versehen: etwa die schwedische Polka "Kruspolskan", die karg mit der Maultrommel beginnt und in ein Saxophon-Inferno übergeht. Hotel Palindrone, das heimische Aushängeschild in Sachen Weltmusik, machen weder Pub-Folk noch akademisch trockene Aufarbeitung traditioneller Musik, dafür aber große Freude. » (Josefson - derstandard.at / A)
«OneWorldMusic - Unsere aktuelle Weltmusik-Empfehlung:
Nach dem gelungenem Live Album „Samo Riba“ legen Hotel Palindrone ein nicht minder gelungenes Studio-Album nach.
Jetzt: warum sollen wir uns mit 1702 einwählen?
Das ist nämlich so: Hotel Palindrones Näschen ist immer in der europäischen Musikvergangenheit, z. B. eben im Jahre 1702, als ein Landler schriftlich notiert wurde und somit eine der ältesten schriftlichen Quellen dörflicher Tanzmusik in Europala darstellt (und womit wir auch auf die Ausgelassenheit dieser Musik hinweisen wollen: la-la-la).
Damit sind wir schon am Puls der Gruppe und im Zentrum ihrer Musik: ein ausgelassenes, fröhliches Folktreiben mit einem Standbein in der traditionellen alpinen Musik, das zweite Standbein in der bretonischen, ein drittes in irisch/schottischen Gefilden, Nummero vier in Skandinavien, Standbein fünf in der Geschichte, Nummer sechs steht für aktuelle Einflüsse und Bearbeitungen und Eigenkompositionen, Standbein sieben für die technische Versiertheit an unterschiedlichsten Instrumenten, Standbein 8 … aber lassen wir die Aufzählung – Sie merken ja bereits: es ist eine robuste Basis zu der man unter 1702 gelangt. Dort zu finden auch besagter uralt-Landler kombiniert mit einem Jodler, eine Ländlermelodie von W. A. Mozart, die erweitert wird, irish reels und bretonische Tänze usw.
In dem weitgehend instrumental gehaltenem Album finden sich aber auch einige idyllische Eigenkompositionen sowie ein Almschrei, der in seiner Kombination von Jodler, Klavier, Violine und Obertonflöte fast kammermusikalisch anmutet (mit Almschreien hat man anno dazumal das liebe Vieh angelockt und es mag mancherorts durchaus noch angewandt werden).
Überlassen wir das Fazit meiner Begleitung zum Konzert + CD-Präsentation im Theater am Spittelberg im September: mit leuchtenden Augen wusste sie zu berichten, dass sich für sie ein neues musikalisches Universum eröffnet hat. » (Thomas Divis - www.oneworld.at / A)
Über "Samo Riba" (live, 2003)
« Hotel Palindrone, die einzige österreichische Bordunband von Format, hat ihr lang erwartetes Live-Album herausgebracht ... Ungemein abwechslungsreiche Sets werden da geboten, von der Bretagne bis Bulgarien, von Galizien bis Schweden, traditionell und selbst komponiert, oft mit einem Schuss Jazz ... Mit interessanten Arrangements und lyrischer Eleganz beweisen Hotel Palindrone, dass der Gleichklang von Dudelsäcken, Drehleiern mit anderen Instrumenten nicht zwingend rau und archaisch klingen muss » - Bewertung: **** = sehr gut. (Concerto Magazin / A)
« Freudige Überraschung. Eine österreichische Folkgruppe, stark vom französischen 'Revivalisme' der 70er beeinflusst, aber ausgestattet mit all jener musikalischen Innovationsfreude, die man für das 21.Jahrhundert braucht. Ein paar schwächere Momente, etwa beim Dudelsack, sind wohl eine Folge der Live-Einspielung, was allerdings eine unleugbare und für traditionelle Musik unverzichtbare Frische bringt. Es beginnt superb mit einem Maultrommelsolo, gefolgt von einem großartigen 'Russbacher', einem unseren Bourrees sehr ähnlichen österreichischen Tanz. Bemerkenswert ein sehr schöner Andro, komponiert von Stephan Steiner. ... Seit 1995 in der Szene, setzt Hotel Palindrone auf europäisches Repertoire, getragen von totalem akustischen Drive. So mancher konnte sie 2000 bei der Fète de la Vielle in Anost sehen. Hoffentlich kommen andere Organisatoren auf die gute Idee, sie bei uns einzuladen. » (Thierry Laplaud - Trad Magazine/ F)
«This Austrian band experiments broadly with all manner of European folk music, from Scandinavia to Brittany to the Balkans, but ultimately creates their own unique sound on guitars, bagpipes, cornemuse and hurdy-durdy and more. This live recording from a 2003 performance is ample proof that Austria is finally joining the the "newly composed folk" movement of Europe with style. » (www.cdroots.com)
«An Austrian band that pulls in music from as far afield as Sweden and the Balkans, in addition to a natural Apline influence (but minimal yodeling!). An excellent band of multi-instrumentalists who like to put a slight twist on tradition, mixing it up with their own rooted compositions. Yes, it's music to dance to - you'd be hard-pressed to stay still, in fact. Well worth tracking down.» (www.globalvillageidiot.net)
« Die Wiener spielen kompetent tanzbare und sehr variationsreiche Bordunmusik. Vier Jahre nach dem vielversprechenden Debut "Elegance" - zum Quartett geschrumpft, aber musikalisch erwachsen geworden und nicht weniger elegant - spielen Albin Paulus (Klarinette, Dudelsack, Flöte), Stoney Steiner (Geige, Akordeon, Drehleier, Nyckelharpa), John Morissey (Mandola) und Nag Natterer (Bass) auf der Live-CD "Samo Riba" Scottishe, Branles und Bourees, Bretonisches, schwedische Polskas sowie südöstliche 5/4- und 7/8-Schrägtakter. Aus dem Alpenraum kommen die Schleunigen Tänze, die rasanteren Gegenstücke zu Steirern und Ländlern. Viele der Kompositionen stammen aus eigener Feder. ... Insgesamt ein spritziges Exempel "Europamusik". » (Tom Keller, Folk World / D)
«For only their second album in nine years together, Austria's Hotel Palindrone exercise their skills in a live setting. And those skills are quite extensive, beginning with an intriguing jaw harp piece that could make a synthesizer quail, before heading off into dance territory. All multi-instrumentalists, they're equally adept at Swedish and Balkan music - quite a range there - connecting them together with traditional Alpine music (and yes, there's even a little yodeling there, too) and their own compositions. They're scolarly without ever being academic - and here the live album works well, bringing an energy to the playing; it's hard to see how anyone could keep still. Their sound can be a little rough-hewn, but all the better for it, bringing a realism that's very worthwhile. And sometimes there's the unexpected, like the saxophone on "Branies," for example, that ends up doubling a part with the bombarde. It's a great time, and the musicians are obviously enjoying themselves. Add that to their great abilities, and you have a record that's pretty much irresistible. » (CN, sing Out! 48/3, 2004 / USA)
«... wohl eine der innovativsten österreichischen Folk Bands ... spielt eine abwechslungsreiche Mischung europäischer Volksmusik auf einer beeindruckenden Sammlung von Instrumenten. ... Ein "Jodler und Waltzer" sind ein weiterer Tribut an ihre Heimat. Der Jodler ist mit der Begleitung auf dem Mährischem Bock atemberaubend arrangiert. Neben traditioneller österreichischer Musik, gibt es auf dieser CD jedoch noch vieles mehr zu hören. Zwei instrumentale Stücke aus dem Südosten Europas im ungewöhnlichen 5/4 bzw. 7/8 Takt gehören ebenfalls zum Repertoire wie ein schönes altes plattdeutsches Lied, das nahtlos von einer schwedischen Polska abgelöst wird. Eine besondere Stärke von Hotel Palindrone sind jedoch traditionelle Stücke aus dem keltischen Raum. Mit den Bretonischen Tänzen An Dro, dem Titelstück Samo Riba, und einer Suite Plinn, die mit einem tollen Basslauf und jazzigen Elementen glänzt, hat diese Band genau meinen Geschmack getroffen. Jazzige Elemente hört man überhaupt häufig, vor allem wenn Albin zur Klarinette greift, wie beim Scottish oder einfach ein Solo spielt wie bei einer zeitgenössischen Komposition von Robert Amyot ... mit ihrer paneuropäischen Folk Musik [haben sie] einen hervorragenden eigenen Stil entwickelt... » (Adolf "gorhand" Goriup - www.breizh.de, die deutsche Bretagne-Homepage/ D)
« Live recording of a punchy Austrian quartet playing a wide variety of European dance music with a bit of singing. The 16 instruments they play well, all help to sustain the interest. » - Bewertung: "Thumbs up" (fRoots Magazine / UK)
« Hotel Palindrone are from Austria but they dive into a lot of different traditions and then surface, holding the things they like. So you may hear a Scottish air next to some exquisite yodelling as well as more traditional Austrian tunes, or with a waltz, a Swedish polska and then Quebecois or Galician dance tunes. The target is to produce 'new acoustic dance music' and the Palindrones do it using a variety of different instruments, including clarinet, bagpipes, hurdy-gurdy, flute, diatonic accordion, nyckelharpa, mandola, acoustic guitar, bass and tenor sax. Albin Paulus, "Stoney" Steiner, John Morrissey and "Nag" Natterer rove around the globe, cherry-picking what they like the best and producing music for all to enjoy. The equally enticing booklet (in German only) shows that the way in which they chose the various tunes is quite a story on its own.
Among the highlights of this live recording are the title track, "Samo Riba," with its hard-hitting, 'popgo' inspiring bagpipes; "L'Orient est Grand" with its Balkan overtones, undertones and tunes; "Branles" with arpeggios in the introduction that are very cinematic and a wild sax-like solo that reinvigorates the Renaissance tune; and "Fünferwalzer" which sounds like a Scottish band playing fanfare music at a slightly seedy amusement park. About half the tunes on this record are the band's compositions.
This is a generous 74-minute long recording, so sometimes you may occasionally get the feeling that you've had more than your share, but if you pick among the jewels included in this vibrant record, you won't be disillusioned. This unexpected surprise from Austria is a welcome inclusion in the ranks of world music. »(Nondas Kitsos, www.rootsworld.com)
« Ein vielseitiger Mix ... Mal temperamentvoll, mal mit viel Feingefühl spielten sich die vier Österreicher gekonnt durch die unterschiedlichsten Stile.. » (Folkig Online-Magazin / D)
über unsere erste CD "Elegance"
« Vier Ausnahmemusiker haben ein instrumentales Album eingespielt, das einen Querschnitt durch eine Vielzahl von europäischen Tanzmusiken zieht. ... Als Hot Spice kommt dann noch (...) eine recht avantgardistisch-jazzige Brise hinzu. ... Ebenso trägt der Instrumentalmix von Flöten, Saxophonen, Fiddle, Akkordeon, Mandola, etc. zur Einzigartigkeit dieses Albums bei. » - Bewertung: ***** = hervorragend. (Concerto Magazin / A)
« European Bands often tend to be more Irish ... than Irish bands themselves, ... Hotel Palindrone is a refreshing exception. The sound is centered around the Galician bagpipe, gaita, of Nupi Jenner and the fiddle of Stephan Stoney Steiner, both contributing some original tunes. The saxophone of Albin Paulus adds some jazz-like colour. Combined with John Morrissey`s tight mandola backing and Peter Natterer's bass it becomes a powerful sound inviting to dance away. « (Folk World CD Reviews / D)
« Hotel Palindrone sind vier Musiker aus Österreich, die sich mit ihrem umfangreichen Instrumentarium ... im Folk wie im Jazz gleichermaßen stilsicher bewegen. ...
Neben konzertanten Bearbeitungen schwedischer, finnischer, schottischer und französischer Folk-Musik stehen anmutige Kompositionen bei denen Folk und Jazz eine gelungene Symbiose eingehen. Wenn dann noch Gastmusiker Albin Paulus Klarinette, Baritonsaxophon und Didgeridoo erklingen lässt, ist der elegante Zauber dieser alten und doch neuen Musik vollkommen. « (My Way - Magazin für kulturellen Eigensinn / D)